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Der Weg des Zen
Joshu, ein chinesischer Zen- Meister, antwortete
auf die Frage, was denn der Weg des Zen sei:
»Der alltägliche Geist ist der
wahre Weg.«
Wem es also darum geht, sein Leben besser oder
leichter zu gestalten und wer nach Annehmlichkeiten sucht, der wird
von Zen enttäuscht sein. Wer aber das Leben und sich selbst in
seiner ganzen Tiefe zu verstehen sucht, der wird Antworten finden.
Darum kann Zen nur demjenigen etwas bieten, der zu einer Erkenntnis
gekommen ist, die sich ihm in Form einer Frage oder eines
Bedürfnisses zeigt, manchmal auch nur wie eine Andeutung, eine
Ahnung, ein Erinnern.
Dabei beantwortet Zen diese Fragen niemals
direkt, sondern es wirft den Fragenden immer wieder auf sich selbst
zurück, geht es doch darum, die richtigen Fragen zu stellen,
einfach deshalb weil jeder die Antwort in sich selbst trägt,
er muss nur die richtige Frage finden.
In den Gedanken zum »Zen-Weg« wird die
grundsätzliche Bedeutung des Zen-Weges dargestellt, im
»Zen-Denken« geht es um die Frage der Schulung des
Geistes und im »Zen- Handeln« um die praktische Anwendung
im alltäglichen Leben.
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