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Bewusstes Denken
Bewusstes Denken ist also nichts anderes, als
sich der Grundlagen des eigenen Denkens bewusst zu werden und
über dieses Bewusstsein Bewusstheit im Denken entstehen zu
lassen.
Der Schlüssel zu bewusstem Denken ist eine
Umkehr in der Art, wie man den Ereignissen in seinem Leben
begegnet. Unsere übliche Art ist, dass wir Dinge oder
Ereignisse zu verstehen versuchen, sie also auf ihre Bedeutung
für uns hin auszulegen suchen.
Wenn wir uns aber stattdessen von den Ereignissen
selbst auslegen lassen, erfahren wir etwas über uns, statt
dass wir uns eine Meinung über andere Menschen oder Ereignisse
bilden. Sich- Auslegen-Lassen setzt sich Einlassen voraus, was
nicht bedeutet, irgendetwas hinnehmen zu sollen.. Sobald wir uns
nicht einlassen, gehen wir oft unmerklich in den Widerstand. Die
Folge ist, dass dann unsere Wahrnehmung durch Konditionierungen,
Ansichten und Absichten verstellt werden.
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Bewusste Sprache
Wenn wir sagen »wir denken«, dann
beschreibt dies letztlich nur den Vorgang des oft permanenten
Selbstgesprächs, das wir mit uns selbst führen. Ob wir
nun aber mit uns selbst kommunizieren oder mit anderen Menschen:
Sprache spielt eine wesentliche Rolle in unserem Leben und unserer
Persönlichkeitsbildung, es ist die Schnittstelle zwischen
»Innen« und »Außen«. Da wir unser
»Innen« nur im »Außen« erfahren
können, brauchen wir also eine absolut präzise Sprache,
wenn wir angemessen mit uns selbst kommunizieren wollen.
Selbsterkenntnis bedeutet also Bewusstheit
über unsere
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Art der Wahrnehmung
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Was uns bewusst wird
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die zugrundeliegende Erkenntnistheorie
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die Verwendung von Begriffen
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und Logik
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die Semantik der Sprache
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und die Bereitschaft Dinge nicht verstehen zu wollen,
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sondern sie zu verifizieren.
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