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TAO des Handelns und des Erfolgs
Zu Beginn suchen wir zu bestehen, wir wollen
Erfolg haben, wollen gewinnen. Dazu trainieren und vervollkommnen
wir unsere Technik und üben uns in Methoden und
Strategien.
Haben wir Sicherheit und Beständigkeit in
unseren Handlungen erlangt, suchen wir nach besseren, effektiveren
Vorgehensweisen, die uns weniger Kraft kosten und unser Tun
eleganter und leichter werden lassen.
Haben wir Überlegenheit erreicht, lassen uns
Verstand und Ethik, manchmal auch das Gewissen zunehmend nach
gerechten und fairen Lösungen suchen. Je ausgeglichener
und gelassener wir dabei sind, desto mehr nehmen wir auch den
Anderen in seiner Bedürftigkeit wahr und wir lernen, uns nicht
nur in Respekt, Achtung sondern auch in Mitgefühl zu
üben.
Wir erkennen, dass unsere Konflikte mit anderen
Menschen genauso wie unsere Schwierigkeiten in der Welt nichts
anderes als ein Spiegel unserer eigenen, inneren Konflikten und
Schwierigkeiten waren.
Darum richten wir unsere Aufmerksamkeit nicht
mehr nach außen, sondern nach innen und suchen die Antworten
in uns, die wir bisher im Außen gesucht haben.
Je mehr wir uns in Respekt, Achtung und
Mitgefühl üben, desto deutlicher tritt unsere wahre
Natur, unser ursprüngliches Wesen in unser Bewusstsein. Das,
was uns bisher von der Welt und vom anderen getrennt hat,
verschwindet, bis es da keine Grenze mehr gibt.
Da gibt es kein »ich« und kein
«du« mehr, nur noch fließendes Sein. Wir hören
auch auf, unsere Aufmerksamkeit nach innen zu richten, weil es kein
Innen und kein Außen mehr gibt. Unser Geist ist ruhig und
klar, und wir handeln spontan aus intuitivem Wissen um das, was
ist. Was bleibt, ist innerer Frieden.
Das ist die Lehre des TAOdes Erfolges.
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